KOMM MEIN MÄDCHEN IN DIE BERGE WO DER HIMMEL TIEFER BLAUT

Komm mein Mädchen in die Berge, wo der Himmel tiefer blaut.
oil on paper/ canvas
60 x 60 cm
2011
SOLD


 „Komm mein Mädchen in die Berge, wo der Himmel tiefer blaut.“ (Georg Herwegh). Wie in diesem alten Gedicht bereise ich die Heimat.  Die Frage  nach Identität und Authentizität ist im Zeitalter der Globalisierung ein Hauptthema in der Kunst.  Wie stehen das Fremde und das Bekannte zueinander?  Liebevoll werden Traditionen gebrochen. Es sind  Seitenhiebe auf unsere Zeitkultur mit Reminszenzen an Vergangenes. Kleine Eindrücke werden in assoziativen Bilderwelten festgehalten. So entsteht ein Panorama aus Altem und Neuem, Gesehenem, Gefundenem, Erfundenem. Eine Songzeile, ein Plattencover, ein Foto, ein Zeitschriftenausschnitt, die Natur und die Tierwelt geben die Intentionen zu Ideen. Mit einer touristischen Neugier durchforste ich das Dagewesene und verbinde es mit Neuem. Es ist ein nonchalanter Eigensinn mit dem ich die Bilder produziere. Malereien, Illustrationen, Collagen voller AbenteurerInnen, wilden Tieren und floralen Auswüchsen. Fernrohrblicken und Geschichten von weither oder aus unmittelbarer Nähe. Das wird bunt, ausufernd oder auch nachdenklich. Gearbeitet wird auf Papier, Holz, Karton, Leinwand, färbigen Baumwoll- und traditionellen Trachtenstoffen. Mit Neugierde und Affinität zu vielen Disziplinen. „This lady is swinging, you´d better swing too!“

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