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KOMM MEIN MÄDCHEN IN DIE BERGE WO DER HIMMEL TIEFER BLAUT


 „Komm mein Mädchen in die Berge, wo der Himmel tiefer blaut.“ (Georg Herwegh). Wagner bereist die Heimat.  Die Frage  nach Identität und Authentizität ist im Zeitalter der Globalisierung ein Hauptthema in der Kunst.  Wie stehen das Fremde und das Bekannte zueinander?  Liebevoll werden Traditionen gebrochen. Es sind  Seitenhiebe auf unsere Zeitkultur mit Reminszenzen an Vergangenes. Kleine Eindrücke werden in assoziativen Bilderwelten festgehalten. So entsteht ein Panorama aus Altem und Neuem, Gesehenem, Gefundenem, Erfundenem. Eine Songzeile, ein Plattencover, ein Foto, ein Zeitschriftenausschnitt, die Natur und die Tierwelt geben die Intentionen zu Ideen. Mit einer touristischen Neugier wird das Dagewesene durchforstet und mit Neuem verbunden. Es ist ein nonchalanter Eigensinn mit dem Wagner die Bilder produziert. Malereien, Illustrationen, Collagen voller AbenteurerInnen, wilden Tieren und floralen Auswüchsen. Fernrohrblicken und Geschichten von weit her oder aus unmittelbarer Nähe. Gearbeitet wird auf Papier, Holz, Karton, Leinwand, färbigen Baumwoll- und traditionellen Trachtenstoffen. Mit Neugierde und Affinität zu vielen Disziplinen.
„This lady is swinging, you´d better swing too!“

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Komm mein Mädchen in die Berge, wo der Himmel tiefer blaut / Oil, Paper, Canvas / 60 x 60 cm / 2011*

*artothek of the government of upper austria

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